Zugehörigkeit erfahren und sich aufgehoben wissen

In der KiTa sollen die Kinder Zugehörigkeit erfahren und sich aufgehoben wissen: in der Beziehung zu ihren vertrauten ErzieherInnen, im überschaubaren Rahmen ihrer KiTa-Gruppe, in der ganzen KiTa und in der Auferstehungsgemeinde.
Mit den Kindern ihrer Altersgruppe beginnen sie ihre KiTa-Zeit meist in der Spatzen-Gruppe. Nach einem oder zwei Jahren wechselt eine miteinander bekannte Jahrgangsgruppe zusammen mit mindestens einer vertrauten BezugserzieherIn in die Schwalbengruppe und im darauf folgenden Jahr in die Adlergruppe. In den Gruppen finden die Kinder mindestens eine weitere Fachkraft, die ihr besonderes Augenmerk auf die Bedürfnisse der Altersgruppe richtet. Vom „sicheren Hafen“ ihrer Gruppe aus erkunden die Kinder die gesamte KiTa, wobei sich alle Altersgruppen in der Einrichtung begegnen. Sie erleben sich als „die Kleinen“ und als „die Großen“. Sie lernen und profitieren voneinander.

Die Spatzengruppe

„Auch die kleinsten Spatzen sind nie für Gott zu klein. Er passt auf sie auf und will immer um sie sein“
(Spatzenstrophe aus unserem KiTa-Lied von Manfred Siebald)

spatzen-bildIn die Spatzen-Gruppe gehen die jüngsten Kinder in unserer KiTa. Sie sind zwei und drei Jahre alt. Sie kommen ganz neu in der KiTa an. Neugierig und manchmal noch ein bisschen ängstlich lernen sie zunächst ihre Spatzen-Gruppe und dann die ganze KiTa kennen. Im Spatzengruppenraum gibt es Ecken zum Kuscheln, Bauen und Rollenspiel und viel Platz zum Spiel auf dem Boden. Nach dem Mittagessen finden sie im Baumhaus viele Plätze für den Mittagsschlaf. Jeden Tag spielen die Spatzenkinder draußen, meist im Spatzengarten im Außengelände der KiTa oder auf dem Hof. Die größeren Spatzen machen jede Woche einen Ausflug in den Wald.
Für die Spatzenkinder zählt der Moment: das Versunkensein im Spiel, der Schmerz beim Abschied der Eltern, die Freude über eine Entdeckung. Sie vertrauen ihren Eltern und lernen in der KiTa dieses Vertrauen auch auf die Erzieherinnen auszudehnen. In ihrem Gruppenraum, dem Spatzennest, sollen sie zunächst vor allem erleben, dass sie in der KiTa ganz geborgen sind.

In der Bibel wird folgendes von den Spatzen erzählt:
„Kauft man nicht fünf Spatzen für zwei Groschen? Und doch kümmert sich Gott um jeden Einzelnen von ihnen. Bei euch ist sogar jedes Haar auf dem Kopf gezählt. Habt keine Angst: Ihr seid Gott noch mehr wert als ein ganzer Schwarm Spatzen!“ (Lukasevangelium Kapitel 12 Verse 6+7)

Die Schwalbengruppe

„Schwalben feiern wie im Flug jeden Tag ein Fest, sind fast überall und doch gern in Gottes Nest.“
(Schwalbenstrophe aus unserem KiTa-Lied von Manfred Siebald)

schwalbengruppeDie drei- und vierjährigen Kinder, die in unserem Haus ihren Platz gefunden haben und ganz angekommen sind, heißen Schwalben-Kinder. Sie kennen sich überall aus, kennen die Menschen und Räume und flattern aus ihrem Gruppenraum, dem Schwalbennest, durch die ganze KiTa. Sie malen, puzzeln, bauen und spielen gern Rollen- und Regelspiele. Einige Kinder gehen einmal in der Woche zur Sprachförderung. Sie dürfen in kleinen Gruppen auf dem Hof, in der Turnhalle, im Baumhaus, dem Flur oder der Spielecke selbständig spielen. Nach dem Essen dürfen sie einen Mittagsschlaf machen oder eine Ruhepause einlegen. Einmal in der Woche machen sie einen Ausflug in den Wald. Sie lernen auch das Gemeindehaus und die Kirche kennen. Sie haben ein sicheres Zuhause in der Schwalbengruppe, von dem aus sie üben können durch fremde Türen zu gehen und ihren Handlungsspielraum und Erfahrungshorizont zu weiten.

In der Bibel wird folgendes von den Schwalben erzählt:
„ Sogar die Vögel dürfen bei dir wohnen, Gott. Der Spatz hat ein Haus gefunden und die Schwalbe baut ein Nest für ihre Jungen bei deinen Altären, mein Gott.“

schreibt der Beter im 84. Psalm, Vers 4

 

Die Adler-Gruppe

„Adler spannen voll Vertrauen ihre Flügel aus, werden stark und fliegen bald in die Welt hinaus.“
(Adlerstrophe aus unserem KiTa-Lied von Manfred Siebald)

adlergruppeUnermüdlich stellen sich die großen Adler-Kinder in ihrem (vor-)letzten KiTa-Jahr den neuen Herausforderungen, bevor sie sich auf den Weg in die Schule machen. Sie haben Lieder und Geschichten von Gottes Liebe und von Jesus gehört. Zum dritten oder vierten Mal feiern sie in der KiTa das Kirchenjahr mit seinen Festen von Erntedank über Advent und Weihnachten bis zur Passionszeit, Ostern und Pfingsten. Mit Adleraugen können sie jetzt schon schwierige Aufgaben meistern, Vieles selbstständig machen, eigene Ideen einbringen und sich neuen Herausforderungen stellen. Sie finden es wichtig, dass sie als Jungen und Mädchen wahrgenommen werden. Sie wählen sich gerne ein schwieriges Puzzle, lange Bilderbücher, anspruchsvolle Bastelaufgaben oder kniffelige Rätsel- und Suchbilder. Sie spielen ausdauernd Gesellschaftsspiele und variationsreiche Rollenspiele oder konstruieren komplizierte Bauwerke. Sie experimentieren mit Zahlen, mit Buchstaben oder ergründen ihren Alltag auf seine naturwissenschaftlichen oder technischen Zusammenhänge. Häufig sind die Adler-Kinder unterwegs auf Erkundungen außerhalb der KiTa.  In ihren Wochenplan gehören viele Projekte, die den Start in der Schule für sie leicht machen sollen. In ihrem Gruppenraum, dem Adlerhorst, finden sie viele Anregungen für ihren großen Wissendurst und ihre unermüdliche Lust zu Spielen.

In der Bibel wird folgendes von den Adlern erzählt:
„Die auf den Herrn vertrauen, bekommen immer wieder neue Kraft, es wachsen ihnen Flügel wie dem Adler. Sie gehen und werden nicht müde, sie laufen und werden nicht matt.“

Jesaja Kapitel 40, Vers 31

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